Was von deinem Einsatz tatsächlich in die Wette fließt

Updated November 2026
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Die Wettgebühr richtet sich nach dem Einsatz, nicht nach dem möglichen Gewinn oder dem späteren Ergebnis der Wette.

Euro-Scheine, Wettscheine und Chips auf einem grünen Tresen in einem Wettbüro

Wie die Wettgebühr in Österreich berechnet wird

Seit dem 1. April 2025 beträgt die Wettgebühr in Österreich fünf Prozent des Wetteinsatzes. Die Berechnungsgrundlage ist also der Betrag, mit dem die Wette platziert wird. Für die Höhe der Gebühr zählt nicht, ob die Wette später gewinnt oder verliert: Sie knüpft an den Einsatz an, nicht an den erzielten Gewinn.

Bei einem Einsatz von 100 Euro entsprechen fünf Prozent einer Gebühr von 5 Euro. Wird sie direkt vom Einsatz abgezogen, gehen nur 95 Euro tatsächlich in die Wette. Die Quote wird dann auf diesen verminderten Betrag angewendet. Bei einer Quote von 2,00 ergibt ein Einsatz von 95 Euro eine Auszahlung von 190 Euro, sofern die Wette gewinnt. Ohne den Abzug würde derselbe volle Einsatz rechnerisch eine Auszahlung von 200 Euro ergeben.

Die Abgabe wird nicht auf den möglichen Gewinn aufgeschlagen. Eine hohe Quote verändert daher nicht den Prozentsatz der Wettgebühr: Die fünf Prozent beziehen sich weiterhin auf den maßgeblichen Einsatz. Bei einer Wette mit niedrigerer Quote bleibt die Berechnungsgrundlage ebenfalls der Einsatz. Für die Rechnung ist es deshalb hilfreich, zuerst zu klären, welcher Betrag tatsächlich als Wetteinsatz gilt, und erst danach Quote und mögliche Auszahlung zu betrachten.

Unterschiedlich hohe Einsätze

Werden zwei Einsätze miteinander verglichen, wird die Wettgebühr mit fünf Prozent des höheren Wetteinsatzes berechnet. Die Berechnung orientiert sich damit nicht am kleineren Betrag und auch nicht an einem Mittelwert. Bei unterschiedlich hohen Einsätzen führt die höhere Einsatzsumme zur maßgeblichen Bemessungsgrundlage.

Das ist relevant, wenn etwa zwei Seiten oder Möglichkeiten einer Wette mit verschiedenen Beträgen abgedeckt werden. Für die Gebührenrechnung werden die Einsätze nicht so behandelt, als wäre allein der niedrigere davon entscheidend. Der höhere Einsatz gibt den Ausschlag. Die konkrete Abrechnung kann im Wettschein oder in den geltenden Wettbedingungen ausgewiesen sein; für den rechnerischen Ausgangspunkt bleibt der höhere Betrag maßgeblich.

Ein Abzug vom Einsatz verändert zugleich die Summe, die tatsächlich in die Wette fließt. Stehen 100 Euro als Einsatzbetrag im Raum und werden davon fünf Euro einbehalten, wird die Wette mit 95 Euro berechnet. Die Gebühr ist dabei nicht nochmals von den 95 Euro abzuziehen: Diese Summe ist bereits der nach dem Abzug verbleibende Einsatz. Quote und möglicher Auszahlungsbetrag beziehen sich dann auf diesen Betrag.

Berechnung Einsatzabzug

  1. 1

    Festlegung des Einsatzes

    Ein Einsatz von 100 Euro wird festgelegt.

  2. 2

    Abzug der Wettgebühr

    Fünf Prozent Gebühr (5 Euro) werden vom Einsatz abgezogen, sodass 95 Euro übrig bleiben.

  3. 3

    Berechnung der Auszahlung

    Bei einer Quote von 2,00 ergibt der verbleibende Einsatz von 95 Euro eine Auszahlung von 190 Euro.

Einsatzabzug und Quotenabschlag

Nicht jede Berechnung ist im Wettschein auf dieselbe Weise sichtbar. Wird die Gebühr rechnerisch über einen Quotenabschlag berücksichtigt, bleibt der Einsatzbetrag bestehen, während die angesetzte Quote sinkt. Bei 100 Euro Einsatz und einer ursprünglichen Quote von 2,00 führt ein Abschlag von fünf Prozent zu einer Quote von 1,90. Bei einem Gewinn werden dann 190 Euro ausgezahlt.

Damit unterscheiden sich die Rechenwege: Beim Einsatzabzug wird eine kleinere Summe gewettet; beim Quotenabschlag wird der Einsatz mit einer niedrigeren Quote multipliziert. Beide Rechenbeispiele ergeben bei den genannten Werten denselben Auszahlungsbetrag, obwohl der Abzug an verschiedenen Stellen der Wette ansetzt. Für die Prüfung einer Abrechnung solltest du daher Einsatz und Quote getrennt ansehen. So lässt sich nachvollziehen, ob eine Änderung den gewetteten Betrag oder die Quote betrifft.

Die Wettgebühr wird in Österreich als fünfprozentiger Satz auf Wetteinsätze berechnet. Die Regeln zur Bemessungsgrundlage beantworten, welcher Betrag in die Rechnung eingeht; die konkrete Darstellung kann sich danach unterscheiden, ob der Einsatz gekürzt oder die Quote angepasst wird.

Anbieter ohne Wettsteuer im Vergleich

Für einen Vergleich zählt zuerst, ob und wie der Anbieter eine Wettsteuer bei Einsätzen behandelt und ob sie den Einsatz oder mögliche Gewinne beeinflusst. Ebenso wichtig sind nachvollziehbare Bonusbedingungen, passende Zahlungswege und die Dauer bis zur Auszahlung. Mindestbeträge für Einzahlungen zeigen, welcher Einstieg nötig ist. Livewetten, Cash-out oder Apps können das Angebot ergänzen; Limits, Spielpausen und Selbstausschluss geben Hinweise auf vorhandene Werkzeuge für verantwortungsvolles Spielen.

Anbieter Betreiber Auszahlungsgeschwindigkeit Zahlungsmethoden Merkmale
VERSUSbet — — Kreditkarte, EPS-Überweisung, Banküberweisung, Bargeld, Handyrechnung E-Sport
Vierklee Vierklee Wettbüro GmbH prompt nach Anforderung aufs Bankkonto EPS, Klarna, Kreditkarte Livewetten, Cash-out, iOS-App, Android-App
bet3000 Maxxgroup Sports GmbH Banküberweisung: 1–3 Werktage Visa, Mastercard, Sofortüberweisung, PayPal, Banküberweisung Livewetten, Cash-out
Tipico Tipico Austria GmbH — PayPal, Paysafecard, Apple Pay, Visa, Mastercard … Livewetten, Cash-out, iOS-App, Android-App
ADMIRAL ADMIRAL Sportwetten GmbH — PayPal, Visa, Mastercard, Paysafecard, Skrill … Livewetten, Livestream, Cash-out, iOS-App
tipp3 Österreichische Sportwetten Gesellschaft m.b.H. (FN 196645i, Rennweg 44, 1038 Wien) — EuroBon Livewetten, Livestream, iOS-App, Android-App
Pistolo — bis zu 3 Werktage Neteller, Skrill Krypto-Zahlungen
Jet4Bet Stable Tech N.V. bis zu 24 Stunden (je nach Zahlungsmethode) — iOS-App, Android-App
BassBet — — PlayID, EPS, Kartenzahlung, Revolut, Banküberweisung … Livewetten, Cash-out
Wyns — — EPS, Kartenzahlung, Revolut, Banküberweisung, Bitcoin … Casino, Live-Casino

VERSUSbet

VERSUSbet hebt sich mit E-Sport im Wettangebot hervor. Zu den Zahlungswegen gehören Kreditkarte und EPS-Überweisung, außerdem sind Banküberweisung, Bargeld und Handyrechnung möglich. Für das E-Sport-Angebot ist VERSUSbet von der OÖ Landesregierung lizenziert. Damit verbindet der Anbieter eine Auswahl an Zahlungsarten mit einer zusätzlichen Sportkategorie.

Vierklee

Vierklee kombiniert Livewetten und Cash-out mit Apps für iOS und Android. Für dieses Produktangebot ist Vierklee durch das Amt der Tiroler Landesregierung lizenziert (IIa.10.065/144-0). Einzahlungen sind per EPS, Klarna und Kreditkarte möglich. Auszahlungen werden nach Anforderung prompt auf das Bankkonto veranlasst. So treffen mehrere Wettfunktionen auf mobile Nutzung und eine direkte Auszahlung aufs Bankkonto.

bet3000

Bei bet3000 stehen Livewetten und Cash-out neben mehreren Werkzeugen für verantwortungsvolles Spielen. Dazu gehören Einzahlungs- und Einsatzlimits, eine Wettpause von einer Woche sowie Selbstausschluss. Für dieses Sportwettenangebot ist bet3000 von der OÖ Landesregierung lizenziert. Die Mindesteinzahlung beträgt 10 €. Bezahlen lässt sich mit Visa, Mastercard, Sofortüberweisung, PayPal oder Banküberweisung; Auszahlungen per Banküberweisung dauern 1–3 Werktage.

Tipico

Tipico bietet Livewetten und Cash-out sowie Apps für iOS und Android. Für dieses mobile Wettangebot ist Tipico vom Amt der NÖ Landesregierung lizenziert. Als Zahlungswege werden PayPal, Paysafecard, Apple Pay, Visa und Mastercard genannt. Damit bündelt Tipico Live-Funktionen und mobile Apps mit mehreren unterschiedlichen Möglichkeiten für Einzahlungen.

ADMIRAL

ADMIRAL verbindet Livewetten, Livestream und Cash-out mit einer iOS-App. Für dieses Angebot ist ADMIRAL von der Oö. Landesregierung lizenziert. Zu den Zahlungsmöglichkeiten zählen PayPal, Visa, Mastercard, Paysafecard und Skrill. Beim verantwortungsvollen Spielen gibt es einen Selbsttest und eine freiwillige Wettpause; zusätzlich ist die Beratungshotline unter 0800 20 52 42 erreichbar.

tipp3

tipp3 bietet Livewetten und Livestream sowie Apps für iOS und Android. Für dieses Angebot ist tipp3 von der NÖ Landesregierung lizenziert (IVW1-Wett-47/001-2020). Als Zahlungsmethode ist EuroBon aufgeführt. Persönliche Limits und eine Spielpause ergänzen die Funktionen für verantwortungsvolles Spielen. Das Unternehmen hinter der Marke ist die Österreichische Sportwetten Gesellschaft m.b.H. (FN 196645i, Rennweg 44, 1038 Wien).

Pistolo

Pistolo führt Krypto-Zahlungen als Merkmal seines Angebots. Für Einzahlungen stehen Neteller und Skrill zur Verfügung. Auszahlungen können bis zu 3 Werktage dauern. Wer eine Unterbrechung oder einen Ausschluss wünscht, kann beim Kundendienst per E-Mail eine Spielpause oder einen Selbstausschluss beantragen. Damit umfasst das Angebot neben den Zahlungswegen auch zwei Möglichkeiten, das eigene Spielen zu begrenzen.

Jet4Bet

Jet4Bet setzt bei der mobilen Nutzung auf Apps für iOS und Android. Betreiber ist Stable Tech N.V. Die Auszahlungsdauer beträgt je nach Zahlungsmethode bis zu 24 Stunden. Damit sind bei Jet4Bet eine kurze angegebene Frist für Auszahlungen und Anwendungen für beide genannten mobilen Betriebssysteme zentrale Merkmale des Angebots.

BassBet

BassBet verbindet Livewetten und Cash-out mit einer Mindesteinzahlung von 10 €. Zu den genannten Zahlungswegen zählen PlayID, EPS, Kartenzahlung, Revolut und Banküberweisung. Damit kombiniert BassBet Wettfunktionen für Liveereignisse und Cash-out mit mehreren Bezahloptionen. Der Mindestbetrag für die Einzahlung gibt zugleich einen konkreten Richtwert für den Einstieg vor.

Wyns

Wyns führt Casino und Live-Casino als Merkmale seines Angebots. Die Mindesteinzahlung liegt bei 10 €. Zu den Zahlungsmöglichkeiten gehören EPS, Kartenzahlung, Revolut, Banküberweisung und Bitcoin. Damit stehen bei Wyns Casino-Produkte neben einer Auswahl aus klassischen Zahlungswegen und Bitcoin; der angegebene Mindestbetrag für Einzahlungen beträgt 10 €.

Worauf es beim Vergleich ankommt

Die genannten Produktmerkmale, Zahlungswege und Auszahlungsfristen unterscheiden sich deutlich. Für die Frage nach Sportwetten ohne Wettsteuer sind jedoch vor allem die konkreten Bedingungen zur Behandlung der Steuer entscheidend. Erst zusammen mit Bonusbedingungen, möglichen Mindesteinzahlungen, Auszahlung und gewünschten Spielfunktionen ergibt sich ein vollständiges Bild davon, welcher Anbieter zu den eigenen Prioritäten passt.

Was „ohne Wettsteuer“ für deinen Einsatz bedeutet

Als Wettanbieter ohne Steuer wird ein Anbieter bezeichnet, der die Wettgebühr nicht von deinem Einsatz oder Gewinn abzieht. In diesem Sinn trägt der Anbieter die Gebühr selbst: Dein Einsatz bleibt vollständig für die Wette wirksam, und ein Gewinn wird nicht wegen der Gebühr gekürzt. Die Bezeichnung „ohne Wettsteuer“ beschreibt also, was beim Wettschein und bei der Auszahlung ankommt – nicht, dass keine Wettgebühr anfällt.

Die konkrete Behandlung kann sich je nach Anbieter oder Angebot unterscheiden. Ein Anbieter kann die Gebühr übernehmen; bei anderen Bedingungen wird sie direkt vom Einsatz abgezogen oder über eine niedrigere Quote weitergegeben. Welche Variante gilt, muss aus den aktuellen Bedingungen des jeweiligen Anbieters hervorgehen. Auch die Bezeichnung „Wettanbieter ohne Wettsteuer“ allein reicht nicht aus, um die Abrechnung einer konkreten Wette zu erkennen.

Wird die Gebühr vom Einsatz abgezogen, stehen bei einem Einsatz von 100 € nur 95 € für die Wette zur Verfügung. Das kann sich auf die mögliche Auszahlung auswirken, obwohl du zunächst den vollen Betrag eingibst. Bei einer Weitergabe über die Quote bleibt der Einsatz zwar bestehen, doch die Auszahlung fällt niedriger aus: Bei 100 € Einsatz und einer Quote von 2,00 ergibt ein Quotenabschlag von 5 % eine Auszahlung von 190 €.

Für dich zählt deshalb, wie der Wettschein den Einsatz, die Quote und den möglichen Auszahlungsbetrag ausweist. Eine Gebühr, die der Anbieter selbst trägt, schmälert diese Beträge nicht. Wird sie dagegen über Einsatz oder Quote berücksichtigt, verändert sich, was tatsächlich gewettet beziehungsweise ausgezahlt wird. Die Bezeichnung „ohne Wettsteuer“ ist somit nur dann passend, wenn der Anbieter die Wettgebühr übernimmt und weder dein Einsatz noch dein Gewinn dadurch geringer wird.

Welche Regeln für Sportwetten in Österreich gelten

Die Wettgebühr ist eine bundesweite Abgabe. Sie beträgt 5 % und erfasst in Österreich abgeschlossene Wetten, soweit diese nicht dem Glücksspielgesetz (GSpG) unterliegen. Die Gebühr ist rechtlich von der Bewilligung für das Anbieten oder Vermitteln von Wetten zu unterscheiden: Eine Regelung beantwortet, welche Abgabe anfällt; die andere betrifft die Zulässigkeit des Wettbetriebs.

Für die Bewilligung sind die Landeswettengesetze relevant. Deshalb gelten nicht in jedem Bundesland dieselben Voraussetzungen. Auch der rechtliche Status von Online-Sportwetten um echtes Geld unterscheidet sich je nach Gebiet. Wer sich mit einem ausländischen Buchmacher befasst, kann daher nicht allein aus der bundesweiten Regel zur Wettgebühr ableiten, ob und unter welchen Bedingungen dieser Wetten von Einwohnern eines bestimmten Bundeslands annehmen darf.

Zusätzliche Einschränkungen können einzelne Wettarten oder Sportereignisse betreffen. Die erlaubten Möglichkeiten sind also nicht zwangsläufig österreichweit einheitlich. Eine allgemeine Aussage über die Wettgebühr ersetzt deshalb keine Prüfung der regionalen Regeln für den konkreten Wettbetrieb. Ebenso sind Abgabe und Bewilligung getrennte Fragen: Die Zahlung der Gebühr sagt für sich genommen nichts darüber aus, ob ein Anbieter in einem bestimmten Gebiet Wetten anbieten darf.

Für die Teilnahme an Sportwetten gilt in Österreich ein Mindestalter von 18 Jahren. Wer jünger ist, darf sich nicht an Sportwetten beteiligen. Das gilt unabhängig davon, ob eine Wette online oder auf einem anderen Weg abgeschlossen wird.

Für die rechtliche Einordnung sind das Bundesland, in dem du wettest, und die dort einschlägigen Landesregeln entscheidend. Die bundesweite Wettgebühr bleibt davon als eigene Abgabe abgegrenzt.

Musst du deine Wettgewinne versteuern?

Für österreichische Privatpersonen sind Gewinne aus Sportwetten in der Regel einkommensteuerfrei. Ein gewonnener Wettschein führt daher nicht automatisch zu einer Einkommensteuer auf den Gewinn. Die steuerliche Behandlung betrifft hier deine persönliche Einkommensteuer, nicht die Wettgebühr, die im Zusammenhang mit dem Wettangebot anfällt.

Auch in der Steuererklärung musst du private Wettgewinne nicht anführen. Das gilt ebenso für Verluste aus Wetten: Du musst sie dem Finanzamt Österreich nicht mitteilen und kannst sie dort nicht als Ausgaben geltend machen. Ein Verlust aus einer privaten Wette lässt sich also nicht mit anderen Einkünften verrechnen.

Die Aussage zur Steuerfreiheit bezieht sich auf private Wetten. Wer gewerblich oder berufsmäßig wettet, fällt nicht unter diese allgemeine Einordnung. Auch Geld, das du anschließend investierst, ist gesondert zu betrachten: Erträge aus solchen Investitionen können steuerpflichtig sein. Die Steuerfreiheit eines privaten Wettgewinns bedeutet somit nicht, dass auch spätere Erträge aus der Verwendung des Geldes steuerfrei sind.

Ein Rechner für Surebets kann dir dabei helfen, mögliche Einsätze oder Ergebnisse rechnerisch gegenüberzustellen. Seine Berechnung ändert aber nicht die steuerliche Einordnung: Für private Sportwettengewinne gilt grundsätzlich die Einkommensteuerfreiheit, und Gewinne sowie Verluste aus diesen Wetten gehören nicht in die Steuererklärung. Die Frage, ob ein Rechenergebnis als privater Wettgewinn oder als Ertrag aus einer späteren Investition zu behandeln ist, hängt davon ab, woher das Geld stammt.

Wenn deine Wettaktivität über private Gelegenheitswetten hinausgeht und gewerblichen oder berufsmäßigen Charakter hat, solltest du die steuerliche Behandlung individuell klären. Für gewöhnliche private Gewinne und Verluste aus Sportwetten ist keine Meldung an das Finanzamt vorgesehen.

Muss man Wettgewinne versteuern und melden?

Nein, Gewinne aus Sportwetten sind für Privatpersonen in Österreich in der Regel einkommensteuerfrei. Gewinne und Verluste musst du in der Steuererklärung nicht angeben.

Muss ich in Österreich Wettsteuer zahlen?

Nein, die Wettgebühr schuldet der gewerbliche Anbieter oder Vermittler, nicht du als Spieler. Sie kann sich aber indirekt auf deinen Einsatz oder deine Quote auswirken.

Seit wann gilt die Wettsteuer von fünf Prozent in Österreich?

Seit dem 1. April 2025 beträgt die Wettgebühr in Österreich fünf Prozent des Wetteinsatzes.

Welche Wettanbieter übernehmen die Wettsteuer?

ADMIRAL übernimmt laut eigener Angabe bis auf Widerruf die zusätzlichen Kosten der Steuererhöhung für seine Kunden. Bei tipp3 wird bei gewonnenen Wetten ein Gebührenbeitrag einbehalten; bei verlorenen Wetten trägt tipp3 die Gebühr.

Was bedeutet „ohne Wettsteuer“ bei einem Anbieter?

Das bedeutet, dass der Anbieter die Wettgebühr selbst trägt und sie weder von deinem Einsatz noch von deinem Gewinn abzieht. Prüfe den Wettschein und die aktuellen Bedingungen, denn eine Weitergabe kann auch über einen Quotenabschlag erfolgen.

Gibt es eine Wettsteuer in Österreich?

Ja, in Österreich gilt eine bundesweite Wettgebühr von fünf Prozent auf Wetteinsätze. Sie betrifft in Österreich abgeschlossene Wetten, die nicht dem Glücksspielgesetz unterliegen.

Müssen Sportwetten in Österreich versteuert werden?

Ja, auf Sportwetten fällt grundsätzlich eine Wettgebühr von fünf Prozent des Einsatzes an, die der Anbieter abführen muss. Gewinne aus Sportwetten sind für österreichische Privatpersonen in der Regel einkommensteuerfrei.

Spielerschutz

Inhalt erstellt vom Team «onlinewetten-at.com»